Kaffeeklatsch - was soll denn das?


In diesem Bereich geht es zu meinem Leidwesen nicht um Kuchen und Koffein, sondern ich möchte auf dieser Plattform ein persönlicheres Plauderstündchen mit euch halten.

Da ich vermute, dass dieser Blog nicht Millionen von Followern anzieht und viele meiner Leser mich kennen, möchte ich hier ein paar Lebensweisheiten mit euch teilen und auf eure Fragen eingehen.

Ich liebe es, Fragen zu beantworten - also immer her damit!


Da mein FSJ noch nicht wirklich begonnen hat, müsst ihr euch vorerst mit einem kleinen, aber feinen Zitat begnügen.


"Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbour. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover."

[Mark Twain]

Karussel - ALS ICH FORTGING 

Als ich fortging war die straße steil - kehr wieder um

Nimm an ihrem kummer teil, mach sie heil.

Als ich fortging war der asphalt heiß - kehr wieder um

Red ihr aus um jeden preis, was sie weiß.

Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein

Ich weiß, du willst unendlich sein - schwach und klein

Feuer brennt nieder, wenn's keiner mehr nährt

Kenn ja selber, was dir heut widerfährt.


Als ich fortging warn die arme leer - kehr wieder um

Mach's ihr leichter einmal mehr, nicht so schwer.

Als ich fortging kam ein wind so schwach - warf mich nicht um

Unter ihrem tränendach war ich schwach


Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein

Ich weiß, du willst unendlich sein, schwach und klein.

Nichts ist von dauer, wenn's keiner recht will

Auch die trauer wird dasein, schwach und klein.

Sonet (Afară-i toamnă… )

Mihail Eminescu

Sieh, Herbst ist draussen… Laub zerstiebt; ein grimmer 

Wind peitscht die Tropfen, die ans Fenster ticken; 

Du liest vergilbte Briefe, deinen Blicken 

erscheint des Lebens längst erloschner Schimmer. 


In süßer Nichtigkeit die Zeit ersticken, 

du willst, heut’trete niemand dir ins Zimmer; 

denn besser ist – wenn’s draussen regnet immer - 

am Feuer träumend stehn, in Schlummer nicken. 


Im Lehnstuhl der Gedanken Flug geniessen. 

Im Traume kehrt Fee Dochias Sage wieder.

Die Nebel immer dichter mich umfliessen. 


Ein Kleiderrauschen streift mir jäh die Glieder, 

ein weicher Schritt huscht kaum gehört, – es schliessen 

zwei schmale, kalte Hande meine Lider.